Kategorie: Allgemein

  • Die Dienstleistungen der Agentur Lebenskunst enden am 28.02.2026.

    Die Dienstleistungen der Agentur Lebenskunst enden am 28.02.2026.

    Leider habe ich während meiner Gründungsphase nicht schnell genug und nicht genügend interessierte Seniorinnen und Senioren für mein Informations- und Beratungsangebot gewinnen können. Deshalb stelle ich die Dienstleistungen der Agentur Lebenskunst per 28.02.2026 ein.

    Eine schwere Entscheidung

    Der Schritt, hier die Reissleine zu ziehen, fällt mir sehr schwer. Ich habe sechs Monate hart gearbeitet, die Werbetrommel gerührt, die Webseiten und ein Angebot aufgebaut, Partner und sogar richtige Fans gefunden. Denn die Idee, Seniorinnen und Senioren den Weg in die digitale Welt durch Beratungs- und Informationsangebote zu ebnen, ist nach wie vor gut. Und es besteht weiterhin ein großer Bedarf darin, übrigens auch bei den Anbietern von Online-Diensten, diese anwendungsfreundlicher zu gestalten. Aber für mich wurde das wirtschaftliche Risiko durch unvorhersehbar explodierte Kosten in der privaten Vorsorge ohne gesicherte Einnahmen unkalkulierbar.

    Spurensuche

    Vielleicht war ich zu früh dran oder mir blieb zu wenig Zeit, meine Ideen weiter zu verfolgen und umzusetzen. Sicherlich war der Start-Zeitpunkt nicht optimal: im Herbst über den Winter, der dieses Mal seinem Namen alle Ehre machte und dazu führte, dass sich nur wenig Interessierte meldeten bzw. den Weg in die Veranstaltungen fanden.

    Möglicher Weise habe ich nicht den richtigen Ton getroffen oder mein Anliegen nicht klar genug formuliert. Dass ich Menschen begeistern und mitreißen kann, weiss ich. Denn diejenigen, die in die Veranstaltungen gefunden haben, haben ihr Bedauern über die Beendigung meines Angebotes ausgedrückt. Ihnen sage ich:

    Danke für die schöne Zeit!

    Mein Dank gilt den Überzeugungstätern bzw. „Fans“ , die begeistert mit gemacht haben, sowohl bei den kostenlosen als auch bei den kostenpflichtigen Angbote. Diese Damen und Herren waren aber auch so schon ganz gut auf Draht. An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen meiner Team-Kollegen allerherzlichst für das Vertrauen und die schönen gemeinsamen Veranstaltungen bedanken!

    Sie haben mir bestätigt, dass die eigenständige und kompetente Teilhabe am digitalen Leben für älter Menschen wichtig ist. Und dass speziell für Seniorinnen und Senioren ausgearbeitete Angebote richtig und notwendig sind. Doch es waren leider, leider zu wenige Teilnehmende. Sehr schade, aber vorerst nicht zu ändern.

    Und: auf Wiedersehen!

    Wie gesagt, die sechsmonatige Arbeit an den Dienstleistungen der Agentur Lebenskunst endet hier. Aber weil mich das Thema digitale Teilhabe und Komeptenz im Alter aus naturgegebenen persönlichen Beweggründen interessiert, werde ich ganz sicher aus der Freude am Schreiben den einen oder anderen Blog-Beitrag veröffentlichen. Wer daran interessiert ist, der möge gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

    Übrigens

    Jetzt, wenn die Tage wieder länger und freundlicher werden, bin ich wieder regelmäßig in meiner Galerie Franka Löwe in Berlin-Kladow anzutreffen. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite.

    Wir sehen uns hoffentlich bald wieder.

    Franciska Lion-Arend

  • Ihre Geschichten sind ein Schatz: Erinnerungen für die Familie festhalten

    Erinnern Sie sich noch an die schweren, in Leinen gebundenen Fotoalben? An die vergilbten Schwarz-Weiß-Bilder mit den gezackten Rändern und die Geschichten, die Ihre Eltern oder Großeltern dazu erzählt haben? Jedes Bild war ein Fenster in die Vergangenheit, jede Erzählung ein kostbares Erbstück.

    In unserer schnellen, digitalen Zeit scheint für solche Momente oft wenig Platz zu sein. Fotos verschwinden auf dem Handy, und die Geschichten dahinter gehen manchmal verloren. Dabei sind es genau diese persönlichen Erinnerungen, die einer Familie ihre Wurzeln und ihre Identität geben.

    Die moderne Schatztruhe für Ihre Erinnerungen

    Digitale Werkzeuge müssen keine unpersönlichen Datenfresser sein. Im Gegenteil: Sie können Ihre ganz persönliche Schatztruhe werden, um Ihr reiches Leben und Ihre Erfahrungen für Kinder und Enkelkinder zu bewahren. Und das Schöne daran ist: Sie müssen dafür kein Technik-Profi sein.

    Hier sind ein paar einfache Ideen, wie Sie anfangen können:

    • Das digitale Tagebuch: Öffnen Sie ein einfaches Textprogramm (wie Word oder Pages) und fangen Sie an, eine kurze Anekdote aus Ihrer Kindheit aufzuschreiben. Speichern Sie jede Geschichte in einem Ordner namens „Erinnerungen“.
    • Das sprechende Fotoalbum: Erstellen Sie einen geteilten Online-Ordner (z.B. mit Google Drive oder Dropbox) für Ihre Familie. Laden Sie alte, eingescannte Fotos hoch und schreiben Sie in die Kommentare, wer auf dem Bild zu sehen ist und welche Geschichte sich dahinter verbirgt.
    • Ein einfacher Familien-Blog: Mit kostenlosen Programmen wie WordPress.com können Sie mit wenigen Klicks eine private Webseite erstellen, die nur für Ihre Familie sichtbar ist. Dort können Sie nach und nach Ihre Geschichten als kleine Blogbeiträge veröffentlichen.

    Es geht nicht darum, ein perfektes Buch zu schreiben. Es geht darum, das festzuhalten, was nur Sie erzählen können. Ihre Geschichten sind wertvoll. Geben Sie ihnen einen Platz, an dem sie auch in Zukunft noch entdeckt werden können.

    Wenn Sie lernen möchten, wie man Texte ansprechend und wirkungsvoll gestaltet, könnte unser Workshop „Texte mit Wirkung schreiben“ Ihnen dabei helfen, Ihren Erinnerungen den richtigen Rahmen zu geben.

  • In 5 Schritten zur persönlichen Grußkarte – Ein kleiner Einstieg in Canva

    Ein Geburtstag steht an oder Sie möchten einfach mal wieder „Danke“ sagen? Eine persönliche Karte ist immer eine wunderbare Geste. Aber was, wenn man gerade keine zur Hand hat oder etwas ganz Besonderes gestalten möchte? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit dem kostenlosen Programm „Canva“ in nur 5 Schritten eine wunderschöne digitale Grußkarte erstellen, die Sie ausdrucken oder direkt per E-Mail versenden können.

    Was ist Canva? Stellen Sie es sich wie einen digitalen Basteltisch vor, auf dem schon ganz viele Scheren, Papiere, Stifte und Bilder für Sie bereitliegen.

    Schritt 1: Anmelden und die richtige Vorlage finden Besuchen Sie die Webseite canva.com. Nach einer einfachen und kostenlosen Anmeldung geben Sie oben in das Suchfeld einfach „Grußkarte“ oder „Geburtstagskarte“ ein. Schon werden Ihnen Hunderte von wunderschönen, fertigen Vorlagen angezeigt.

    Schritt 2: Die passende Vorlage auswählen Scrollen Sie durch die Vorschläge und klicken Sie auf das Design, das Ihnen am besten gefällt. Keine Sorge, Sie können später noch alles daran verändern! Die Vorlage öffnet sich dann in einem neuen Bearbeitungsfenster.

    Schritt 3: Den Text anpassen Klicken Sie einfach doppelt auf den vorhandenen Text in der Vorlage. Nun können Sie ihn löschen und Ihre eigenen, persönlichen Worte schreiben. Oben am Bildschirmrand können Sie auch die Schriftart, -größe und -farbe nach Belieben verändern.

    Schritt 4: Ein eigenes Bild einfügen (optional) Wenn Sie ein eigenes Foto verwenden möchten, klicken Sie am linken Bildschirmrand auf „Uploads“ und laden Sie ein Bild von Ihrem Computer hoch. Danach können Sie es einfach in die Karte ziehen und an die gewünschte Stelle schieben.

    Schritt 5: Herunterladen und fertig! Wenn Sie mit Ihrer Karte zufrieden sind, klicken Sie oben rechts auf „Teilen“ und dann auf „Herunterladen“. Wir empfehlen das Format „PDF (Druck)“, wenn Sie die Karte ausdrucken möchten. Für den Versand per E-Mail eignet sich „PNG“ am besten.

    Sehen Sie? Gar nicht so schwer! Mit ein bisschen Übung gestalten Sie bald Einladungen, kleine Plakate und vieles mehr.

    Wenn Sie tiefer in die kreativen Möglichkeiten eintauchen möchten, ist unser Workshop „Gestalten mit Canva“ vielleicht genau das Richtige für Sie.

  • Zu alt für den „Digitalkram“? Warum Neugier das einzige Talent ist, das Sie brauchen.

    Haben Sie diesen Satz auch schon mal gedacht oder leise vor sich hin gemurmelt? „Ach, das lerne ich in meinem Alter doch nicht mehr.“ In einer Welt, die sich scheinbar stündlich verändert, kann schnell das Gefühl entstehen, den Anschluss zu verpassen. Überall wimmelt es von Apps, Clouds und künstlicher Intelligenz – da ist es nur allzu verständlich, wenn man lieber einen Schritt zurücktritt.

    Aber was, wenn wir Ihnen sagen, dass Sie für die digitale Welt nur eine einzige Fähigkeit benötigen, die Sie bereits Ihr Leben lang trainiert haben? Neugier.

    Vergessen Sie das Fachchinesisch

    Das Geheimnis ist nicht, jeden technischen Begriff zu kennen. Es geht nicht darum, ein Experte für Algorithmen zu werden. Es geht darum, sich zu fragen: „Was möchte ich eigentlich machen?“

    • Möchten Sie die Fotos vom letzten Familienfest ganz einfach mit allen teilen?
    • Möchten Sie einen wunderschönen Flyer für den Bücherclub im Viertel gestalten?
    • Oder möchten Sie vielleicht die Geschichten Ihrer eigenen Familie aufschreiben und für Ihre Enkelkinder festhalten?

    Sehen Sie? Plötzlich geht es nicht mehr um komplizierte Technik, sondern um Ihre Ideen, Ihre Wünsche und Ihre ganz persönliche Lebenskunst. Die digitalen Werkzeuge sind dabei nur Mittel zum Zweck – so wie ein Pinsel für einen Maler oder eine Kelle für einen Gärtner.

    Kleine Schritte, große Freude

    Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie von heute auf morgen alles können. Erinnern Sie sich daran, wie Sie etwas Neues gelernt haben, das Ihnen heute Freude bereitet – sei es ein Instrument, eine Gartentechnik oder ein besonderes Rezept. Sie haben klein angefangen, haben es ausprobiert und sind mit jedem Mal ein kleines bisschen sicherer geworden.

    Genau so funktioniert der Einstieg in die digitale Welt am besten: in Ihrem Tempo, ohne Druck und mit einer guten Portion Neugier.

    Trauen Sie sich, neugierig zu sein. Der erste Schritt ist oft der wichtigste.

  • 3 häufige Website-Mythen aufgeklärt – was Sie wirklich wissen müssen

    „Eine Website ist viel zu kompliziert für mich.“ Diesen Satz hören wir fast täglich. Dahinter stehen oft Mythen über Websites, die sich hartnäckig halten, aber längst überholt sind. Hier räumen wir mit den drei häufigsten Missverständnissen auf.

    Mythos 1: „Für eine Website muss man programmieren können“

    Das war einmal richtig – vor etwa zwanzig Jahren. Heute ist es so falsch wie die Behauptung, man müsse Mechaniker sein, um Auto zu fahren.

    Die Realität: Moderne Website-Baukästen funktionieren wie ein digitaler Baukasten für Kinder. Sie ziehen Elemente mit der Maus dorthin, wo sie stehen sollen. Sie klicken auf einen Text und ändern ihn. Sie laden ein Foto hoch, und es erscheint auf Ihrer Seite.

    Programme wie Jimdo, Wix oder WordPress.com haben vorgefertigte Designs, die professionell aussehen. Sie müssen nur noch Ihre eigenen Texte und Bilder einfügen. Das ist etwa so schwer wie das Schreiben einer E-Mail – wenn Sie das eine können, können Sie auch das andere lernen.

    Ein praktisches Beispiel: Maria aus unserem letzten Workshop dachte, sie bräuchte einen Programmierkurs für ihre Vereins-Website. Nach zwei Stunden im Website-Workshop hatte sie eine funktionierende Seite mit Terminen, Fotos und Kontaktdaten. Kein Code, kein Programmieren – nur Klicken, Schreiben, Bilder hochladen.

    Mythos 2: „Eine Website ist teuer und man braucht einen Experten“

    Viele Menschen denken bei „Website“ an die aufwändigen Seiten großer Unternehmen, die Tausende Euro kosten. Für eine persönliche oder Vereins-Website ist das völlig übertrieben.

    Die Realität: Eine einfache Website kostet zwischen null und zehn Euro im Monat. Kostenlose Versionen bei Anbietern wie WordPress.com oder Wix reichen für die meisten privaten Zwecke völlig aus. Wenn Sie eine eigene Web-Adresse möchten (also www.ihr-name.de statt www.ihr-name.wix.com), kostet das etwa fünf bis zehn Euro monatlich.

    Einen Experten brauchen Sie nur, wenn Sie besondere Funktionen wollen: Online-Shops, komplizierte Buchungssysteme oder aufwändige Designs. Für eine Seite, auf der Sie sich vorstellen, Ihre Fotos zeigen oder über Ihr Hobby schreiben, reichen die Standard-Werkzeuge völlig aus.

    Ein Rechenbeispiel: Heinz wollte eine Seite für seine Modelleisenbahn. Kostenloses WordPress.com-Konto: 0 Euro. Eigene Domain „heinzs-modelleisenbahn.de“: 12 Euro pro Jahr. Gesamtkosten: 1 Euro pro Monat. Weniger als eine Tageszeitung.

    Mythos 3: „Wenn die Website einmal steht, muss ich ständig daran arbeiten“

    Diese Angst verstehen wir gut. Viele denken, eine Website sei wie ein Garten, der ständige Pflege braucht, oder wie ein Blog, für den man täglich neue Artikel schreiben muss.

    Die Realität: Eine Website kann so statisch oder dynamisch sein, wie Sie möchten. Wenn Sie eine Seite über sich selbst, Ihr Hobby oder Ihren Verein erstellen, können Sie sie einmal fertigstellen und dann monatelang unverändert lassen.

    Änderungen machen Sie nur, wenn sich etwas ändert: neue Kontaktdaten, zusätzliche Fotos, ein neuer Vereinsvorstand. Das ist wie das Aktualisieren eines Fotoalbums – es muss nicht täglich passieren.

    Selbst wenn Sie regelmäßig etwas hinzufügen möchten, bedeutet das nicht stundenlange Arbeit. Ein neues Foto hochzuladen oder einen kurzen Text zu ergänzen dauert wenige Minuten.

    Ein beruhigendes Beispiel: Gisela hat vor einem Jahr eine Website über ihre Aquarellmalerei erstellt. Seitdem hat sie genau drei Mal etwas geändert: einmal neue Bilder hochgeladen, einmal ihre Telefonnummer aktualisiert und einmal einen Termin für eine Ausstellung hinzugefügt. Gesamtaufwand: etwa eine Stunde über das ganze Jahr verteilt.

    Was Sie wirklich brauchen: Mut zum ersten Schritt

    Die größte Hürde für eine eigene Website ist nicht die Technik, nicht das Geld und nicht der Zeitaufwand. Die größte Hürde ist die Überwindung, anzufangen.

    Viele Menschen denken, sie müssten erst alles perfekt können, bevor sie beginnen. Das ist wie zu sagen: „Ich lerne erst Schwimmen, wenn ich alle Techniken beherrsche.“ So funktioniert Lernen nicht.

    Der beste Ansatz: Klein anfangen. Eine Seite mit drei Elementen: einem Foto von sich, einem kurzen Text über Ihr Interessensgebiet und Ihren Kontaktdaten. Das war’s. Alles andere können Sie später hinzufügen, wenn Sie Lust darauf haben.

    Warum eine Website trotzdem wertvoll ist

    Auch wenn sie einfach ist, bietet Ihnen eine Website etwas Wertvolles: Unabhängigkeit. Sie sind nicht darauf angewiesen, dass andere für Sie posten oder Ihre Inhalte teilen. Sie haben einen Ort im Internet, der Ihnen gehört und den Sie nach Ihren Wünschen gestalten können.

    Ihre Kinder und Enkel können Ihre Website besuchen, wann immer sie möchten. Menschen, die sich für Ihr Hobby interessieren, können Sie finden. Ihr Verein hat eine Adresse im Internet, die er weitergeben kann.

    Das alles ist heute einfacher zu erreichen als je zuvor. Die Technik ist nutzerfreundlicher geworden, die Kosten sind gesunken, und der Aufwand ist minimal. Was bleibt, ist nur noch der Mut, es auszuprobieren.

    In unserem Website-Workshop zeigen wir Ihnen, wie einfach es wirklich ist. Am Ende des Tages haben Sie Ihre eigene funktionierende Website – garantiert, auch ohne Vorkenntnisse.

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  • „Das hätte ich mir nie zugetraut“ – Erfolgserlebnisse aus unseren Workshops

    In jedem Workshop gibt es diesen einen Moment: Jemand schaut auf seinen Bildschirm, staunt und sagt: „Das hätte ich mir nie zugetraut.“ Diese Momente sind der Grund, warum wir unsere Arbeit so lieben. Hier sind einige besonders schöne Geschichten aus den letzten Monaten.

    Renate entdeckt YouTube – und wird selbst zur Produzentin

    Renate ist 73 und kam zu unserem YouTube-Workshop mit einer klaren Ansage: „Ich will verstehen, was meine Enkel da den ganzen Tag schauen.“ Sie hatte sich vorgestellt, dass YouTube nur für Katzenvideos und Teenagerstreiche da ist. Drei Stunden später hatte sie entdeckt, dass es Kanäle für Gartenarbeit, Kochrezepte und sogar für historische Dokumentationen gibt.

    Der Wendepunkt kam, als sie erzählte, dass sie seit Jahren Strickanleitungen sammelt und selbst entwickelt. „Das könnte man doch auch als Video machen“, meinte eine andere Teilnehmerin. Gesagt, getan: Am Ende des Workshops hatte Renate ihr erstes Video aufgenommen – eine einfache Anleitung für einen Babyschal.

    Heute, vier Monate später, hat ihr Kanal „Renates Strickstunde“ über 500 Abonnenten. „Die Leute schreiben mir so nette Kommentare“, erzählt sie strahlend. „Und ich helfe anderen dabei, schöne Sachen zu stricken. Das ist ein tolles Gefühl.“

    Heinrich überwindet seine E-Mail-Angst

    Heinrich hatte eine komplizierte Beziehung zu seinem E-Mail-Programm. „Immer wenn ich etwas verschicken wollte, war ich mir unsicher: Ist das jetzt wirklich weg? Kommt es an? Was, wenn ich aus Versehen alle meine Kontakte anschreibe?“

    Im Workshop „Sicher und souverän im Netz“ haben wir uns viel Zeit genommen, um seine Ängste zu verstehen. Schritt für Schritt haben wir geübt: Erst eine E-Mail an sich selbst, dann an die Kursleiterin, schließlich an seine Tochter.

    Der Durchbruch kam, als Heinrich lernte, dass E-Mails im Entwurf-Ordner gespeichert werden und er sie vor dem Versenden nochmal durchlesen kann. „Das wusste ich nicht“, sagte er erleichtert. „Ich dachte, wenn ich auf ‚Senden‘ klicke, ist alles zu spät.“

    Mittlerweile schreibt Heinrich täglich E-Mails. Er hat sogar einen Newsletter seines Schachvereins abonniert und korrespondiert mit einem alten Schulfreund in Australien. „E-Mail ist jetzt mein Freund, nicht mehr mein Feind“, lacht er.

    Ingrid wird zur Website-Besitzerin

    „Ich bin doch nicht so ein Computer-Typ“, sagte Ingrid am ersten Tag des Website-Workshops. Sie ist Hobbyfotografin und hatte jahrelang ihre Bilder nur für sich gemacht. Ihre Familie drängte sie immer wieder: „Du musst deine Fotos zeigen, die sind so schön!“

    Der Einstieg war holprig. Ingrid brauchte länger als andere, um zu verstehen, was ein Menü ist und wie man Seiten miteinander verlinkt. Aber sie gab nicht auf. In der Mittagspause sagte sie: „Ich will das jetzt verstehen. Meine Bilder haben es verdient, gesehen zu werden.“

    Am Ende des zweiten Workshop-Tages war ihre Website fertig: Einfach, klar, mit wunderschönen Naturfotos aus der Brandenburger Landschaft. Das erste Feedback kam von einem Nachbarn, der ihre Website-Adresse auf einem Aushang im Hausflur gesehen hatte. Dann meldete sich jemand aus München, der eines ihrer Bilder kaufen wollte.

    „Ich kann es immer noch nicht glauben“, sagt Ingrid heute. „Meine Bilder stehen im Internet und Menschen aus ganz Deutschland schauen sie sich an. Und das alles habe ich selbst gemacht.“

    Was diese Geschichten gemeinsam haben

    Alle drei Teilnehmer waren anfangs skeptisch. Sie hatten Respekt vor der Technik und wenig Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Aber sie hatten auch Neugier und den Mut, es zu versuchen.

    Entscheidend war, dass sie Zeit hatten. Zeit, um Fragen zu stellen, auch wenn sie ihnen peinlich erschienen. Zeit, um Dinge mehrfach zu üben. Zeit, um Fehler zu machen, ohne dass jemand ungeduldig wurde.

    Noch wichtiger war die Gruppe. Wenn Renate eine Frage hatte, nickte Heinrich verständnisvoll. Wenn Heinrich unsicher war, ermutigte Ingrid ihn. Diese gegenseitige Unterstützung macht oft den Unterschied zwischen Aufgeben und Durchhalten.

    Der wichtigste Lernerfolg ist nicht technisch

    Die größte Veränderung bei unseren Teilnehmern ist nicht, dass sie jetzt YouTube bedienen oder Websites erstellen können. Die größte Veränderung ist ihr Selbstbild. Aus „Ich bin nicht so ein Computer-Typ“ wird „Ich kann das lernen, wenn ich es in meinem Tempo mache.“

    Dieses neue Selbstvertrauen strahlt in andere Lebensbereiche aus. Plötzlich probieren sie auch andere neue Dinge aus. Sie melden sich für weitere Kurse an. Sie helfen anderen bei technischen Problemen. Sie sehen sich nicht mehr als hilflose Beobachter der digitalen Welt, sondern als aktive Teilnehmer.

    Ihr eigener „Das hätte ich mir nie zugetraut“-Moment wartet

    Welche digitale Fähigkeit würden Sie gern können, trauen es sich aber nicht zu? Eine eigene Website? Sicher im Internet einkaufen? Ein Video für die Familie? Einen Podcast über Ihr Hobby?

    In unseren Workshops erleben wir täglich, wie aus „Das kann ich nicht“ ein „Das hätte ich mir nie zugetraut“ wird. Der erste Schritt ist anzufangen – und den gehen Sie nicht allein.

    [Zu den aktuellen Workshops] | [Unverbindlich beraten lassen]

  • Digitale Geschenke: Lernbegleitung verschenken

    „Was schenke ich bloß meinen Eltern zu Weihnachten?“ Diese Frage kennt jeder. Die üblichen Geschenke stapeln sich, aber ein Geschenk, das wirklich weiterhilft und Freude bereitet, ist schwer zu finden. Hier kommt eine Idee, die immer öfter funktioniert: Digitale Lernbegleitung verschenken.

    Warum digitale Bildung ein sinnvolles Geschenk ist

    Ihre Eltern oder Großeltern haben oft den Wunsch, am digitalen Leben teilzunehmen, aber ihnen fehlt der Einstieg. Sie möchten mit den Enkeln videotelefonieren, Fotos teilen, sicher online einkaufen oder ihre Hobbys digital dokumentieren. Gleichzeitig haben sie Respekt vor der Technik und wissen nicht, wo sie anfangen sollen.

    Ein Workshop-Gutschein löst gleich mehrere Probleme: Er zeigt, dass Sie Ihre Eltern ernst nehmen und ihnen zutrauen, Neues zu lernen. Er gibt ihnen eine professionelle Begleitung an die Hand. Und er schenkt ihnen Zeit mit Gleichgesinnten, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

    Welcher Workshop passt zu wem?

    Für sicherheitsbewusste Menschen: Der Workshop „Sicher und souverän im Netz“ ist perfekt für alle, die das Internet nutzen wollen, aber Angst vor Betrug oder Datenmissbrauch haben. Hier lernen sie, worauf sie achten müssen und wie sie sich schützen können.

    Für kreative Köpfe: „Digitale Fotogeschichten gestalten“ eignet sich für alle, die gern fotografieren oder viele alte Familienfotos haben. Sie lernen, daraus schöne digitale Alben oder gedruckte Fotobücher zu erstellen.

    Für kommunikative Menschen: Wer gern schreibt oder sich in Vereinen engagiert, findet in „Texte mit Wirkung schreiben“ oder „Eigene Projekte sichtbar machen“ die richtige Inspiration.

    Für Experimentierfreudige: „Gestalten mit Canva“ oder „Einstieg in YouTube & Podcast“ sind ideal für alle, die schon immer mal etwas Neues ausprobieren wollten.

    Wie Sie das Geschenk am besten überreichen

    Ein Gutschein allein kann unpersönlich wirken. Machen Sie daraus ein besonderes Erlebnis: Schreiben Sie eine persönliche Karte dazu, in der Sie erklären, warum Sie glauben, dass dieser Workshop zu Ihrer Mutter oder Ihrem Vater passt. Betonen Sie, dass es kein Muss ist, sondern eine Möglichkeit, die sie nutzen können, wenn sie möchten.

    Noch schöner wird es, wenn Sie anbieten, beim ersten Termin dabei zu sein oder sie zu fahren. Das nimmt die Hemmschwelle und zeigt, dass Sie wirklich an ihrem Erfolg interessiert sind.

    Was Teilnehmer über ihre „geschenkten“ Workshops sagen

    Martha aus Spandau erzählt: „Meine Tochter hat mir den Website-Workshop geschenkt. Erst dachte ich: Was soll ich denn mit einer Website? Aber jetzt habe ich eine kleine Seite für meinen Buchclub und bin richtig stolz darauf. Das war das beste Geschenk seit Jahren.“

    Günter aus Kladow berichtet: „Den Podcast-Workshop habe ich von meinem Sohn bekommen. Ich erzähle dort jetzt Geschichten aus meiner Zeit als Schiffskapitän. Meine Enkel hören sich das tatsächlich an – das hätte ich nie gedacht.“

    Die praktischen Details

    Unsere Workshop-Gutscheine sind ein Jahr gültig und können für alle Kurse eingelöst werden. Falls der ursprünglich gewählte Workshop doch nicht passt, kann problemlos umgebucht werden. Die Beschenkten können selbst entscheiden, wann sie teilnehmen möchten – ganz ohne Zeitdruck.

    Sie können die Gutscheine telefonisch bestellen oder über unsere Website. Wir schicken sie Ihnen schön verpackt zu oder Sie holen sie bei uns ab.

    Ein Geschenk, das nachwirkt

    Das Schönste an diesem Geschenk: Es wirkt lange nach. Die erlernten Fähigkeiten bleiben, das gestärkte Selbstvertrauen auch. Und oft entstehen in den Workshops neue Freundschaften mit Menschen, die ähnliche Interessen haben.

    Digitale Bildung zu verschenken bedeutet, in die Zukunft der Menschen zu investieren, die Ihnen wichtig sind. Es ist ein Geschenk, das sagt: „Ich glaube an dich und deine Fähigkeit, Neues zu lernen.“

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  • Warum eine eigene Website auch mit 70 Sinn macht

    „Eine Website? In meinem Alter?“ Das hören wir oft. Hier sind drei Geschichten von Teilnehmern, die den Sprung gewagt haben – und nie bereut haben.

    Elisabeth (68): „Meine Bilder haben endlich ein Zuhause“ Elisabeth malt leidenschaftlich, aber ihre Bilder stapelten sich zuhause. Nach unserem Website-Workshop hat sie eine kleine Galerie-Seite erstellt. „Jetzt kann ich meinen Kindern einfach den Link schicken, und sie sehen alle neuen Bilder. Und ich habe sogar schon zwei Bilder verkauft – an völlig fremde Menschen, die meine Seite gefunden haben!“

    Thomas (61): „Mein Verein ist jetzt sichtbar“ Thomas ist im Heimatverein aktiv, aber die Kommunikation lief nur über Aushänge und Mundpropaganda. „Unsere neue Website ist einfach, aber sie funktioniert. Neue Mitglieder finden uns, und wir können Termine und Fotos von Veranstaltungen zeigen. Das hätte ich mir früher nie zugetraut.“

    Monika (72): „Ich bin Bloggerin geworden“ Monika engagiert sich im Seniorenbeirat und wollte ihre politischen Gedanken teilen. „Mein Blog läuft jetzt seit sechs Monaten. Ich schreibe über Barrierefreiheit in der Stadt und über Digitalisierung für Senioren. Sogar die lokale Zeitung hat schon über mich geschrieben!“

    Was diese drei gemeinsam haben:

    • Sie hatten alle keine Vorerfahrung mit Websites
    • Sie wollten etwas zeigen oder mitteilen
    • Sie haben klein angefangen und nach und nach erweitert
    • Sie sind stolz auf das, was sie geschaffen haben

    Die wichtigste Erkenntnis: Eine Website ist kein technisches Projekt – sie ist ein Werkzeug, um Ihre Leidenschaften, Ihr Engagement oder Ihre Geschichten mit anderen zu teilen. Und das funktioniert in jedem Alter.

    Der erste Schritt ist oft der schwerste – aber er lohnt sich. In unserem Workshop „Eigene Website erstellen“ begleiten wir Sie Schritt für Schritt von der Idee bis zur fertigen Seite. Sie werden überrascht sein, wie einfach es sein kann.

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  • 5 Tipps für sichere Passwörter – einfach erklärt

    Ein sicheres Passwort muss nicht kompliziert sein. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand Ihre Online-Konten schützen können – ohne sich Dutzende von Passwörtern merken zu müssen.

    Was Sie brauchen: 10 Minuten Zeit und ein Stück Papier (ja, wirklich!).

    Tipp 1: Die Satz-Methode Denken Sie sich einen Satz aus, den nur Sie kennen. Zum Beispiel: „Meine Enkelin Lisa ist 7 Jahre alt und liebt Pferde!“ Nehmen Sie die Anfangsbuchstaben: „MELi7JaulP!“ – schon haben Sie ein sicheres Passwort.

    Tipp 2: Basis-Passwort + Website Nehmen Sie Ihr Basis-Passwort (z.B. „MELi7JaulP!“) und hängen Sie für jede Website etwas Erkennbares an. Für Amazon: „MELi7JaulP!Am“, für eBay: „MELi7JaulP!eB“.

    Tipp 3: Passwort-Manager nutzen Programme wie „Bitwarden“ (kostenlos) merken sich alle Passwörter für Sie. Sie müssen sich nur noch ein Master-Passwort merken.

    Tipp 4: Regelmäßig ändern? Nicht nötig! Entgegen alter Ratschläge: Ein gutes Passwort müssen Sie nicht alle paar Monate ändern. Nur wenn eine Website gehackt wurde.

    Tipp 5: Zwei-Faktor-Authentifizierung Das klingt kompliziert, ist aber einfach: Die Website schickt Ihnen zusätzlich eine SMS mit einem Code. Das macht Ihr Konto noch sicherer.

    Möchten Sie mehr über Internet-Sicherheit lernen? In unserem Workshop „Sicher und souverän im Netz“ üben wir das alles gemeinsam. [Nächste Termine ansehen]